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Moersch Photochemie
Am Heideberg 48
50354 Hürth
Germany

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Fax.: +49-2233-943138

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Fehler und ihre Beseitigung
Fehler Ursache Abhilfe
Kontrast zu hoch,
keine Farbigkeit
(siehe Bild 1)
Unterbelichtung Belichtung verlängern, Entwickler verdünnen
Negativ zu hart Belichtung verlängern + Zweibadentwicklung
Negativ viel zu hart Papier vorbelichten, falls nötig überschwellig
blasse Lichter bei satten Schwärzen Unterbelichtung Belichtung verlängern
keine satten Schwärzen zuviel Sulfit Sulfit reduzieren
zu kurz entwickelt wegen Überbelichtung kürzer belichten oder Bromid zufügen
ungeeigneter Entwickleransatz Papiertabelle beachten, siehe auch Feinabstimmung
erschöpfter Entwickler regenerieren oder frischer Entwickler
einige Warmtonemulsionen "lithen" braunschwarz Selentunung scharf und kurz
Print zu schwarz, Lithband zu breit überentwickelt früher raus, oder Bromid zufügen
Bildrand verschleiert Duka-Licht zu hell/ungeeigneter Spektralbereich falls nicht zu ändern, Bromid zufügen
Bromidgehalt für verwendetes Papier zu gering Papiertabelle beachten und Bromid zufügen
Black Dods Einzelne schwarze Punkte verschiedener Größe, auch am Bildrand meist erst nach dem 3.-5. Print betroffen sind alle Papiere mit hoher Lithfähigkeit, verbunden mit hochverdünntem Entwickler ohne Regenerierung, stark ausgeprägt bei Maco Expo R fettere Ansätze, Sulfitmenge deutlich erhöhen, nach jedem Print mit frischer Arbeitslösung oder mit Sulfit regenerieren
kleine schwarze Punkte in den Lichtern Pfefferkorn Sulfitgehalt erhöhen
Flecken und Muster unregelmäßiger Schwärzung in Lichtern u. Mitteltönen "Chaotische infektiöse Entwicklung" kann auftreten bei erschöpftem Entwickler mit hohem Semichinongehalt nicht an Entwickler sparen, Papier und Zeit sind teurer, bei anfälligen Papieren regelmäßig regenerieren, siehe Haltbarkeit u. Kapazität
unregelmäßige schwarze Flecken
(siehe Bild 2 und siehe Bild 3)
Schicht unbewegt auf Schalenboden gelegen oder bei Schicht nach oben: Print aufgeschwommen und kurzfristiges partielles "trockenfallen" Entwicklermenge reduzieren um Auftrieb zu vermeiden auf jeden Fall aber ständig bewegen
helle Flecken mit unscharfem Rand in der Durchsicht transparent unzureichende Härtung der Barytschicht, bei langen Verarbeitungszeiten chem. Verletzung der Batytage von der Rückseite ausgehend bei betroffenen Papieren oder einzelnen Papieremulsionen Entwicklungszeit verkürzen bei fetterem Ansatz (+B-Lösung)
Bildfarbe in den Lichtern unbefiedigend
(siehe Bild 1)
zuwenig Licht oder ungeeignetes Papier zu einem farbigeren Papier wechseln oder mehr Licht verbunden mit mehr Bromid

Die folgenden Bildbeispiele sollen die oben aufgezählten Fehler exemplarisch zeigen. Die Liste wird laufend erwgänzt.


Bild 1: Kontrast zu hoch, keine Farbigkeit.
Ursache: Viel zu kurz belichtet  



Bild 2:
Mehr oder weniger große dunkle Flecken
Ursache: Der Print wurde nicht ausreichend bewegt, in der Schale war nur wenig Entwickler, der Print hat sich hochgewölbt. Sobald die Oberfläche partiell „trockenfällt“ setzt wegen der Oxidation an dieser Stelle sofort die "Infektionöse Entwicklung" ein. 



Bild 3: Mehr oder weniger große dunkle Flecken
Mal schnell zwischendurch eine weitere Belichtung und schon ist es passiert, zwei Inselchen ragen raus, noch hat sich zwar nichts getan, aber gegen Ende kommen dann die Kringel dort wo der Print Luft bekam.