Eisenblautonungen sind leuchtendblau bis dunkelblau in Abhängigkeit vom verwendeten Papier, der Tonerrezeptur und der Verdünnung der Arbeitslösung. Die zu tonenden Prints sind etwas heller zu halten, die Dichten nehmen bei Eisentonungen in der Regel deutlich zu. Erscheint der Blauton zu intensiv, kann er durch Nachbehandlung in einem schwach alkalischen Bad in dezentere Nuancen überführt werden, oder man setzt den Blautoner nach einer Vortonung mit schwachem Selen-, Carbon-, Kupfer- oder Schwefeltoner ein. Der Toner wird aus drei bis fünf Komponenten gemischt und mit Wasser verdünnt, allein durch das Mischungsverhältnis lassen sich Farbnuancen hervorrufen.