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Platin & Co von Tanol-Negativen
Bei der Filmentwicklung in Tanol baut sich proportional zur Silberdichte ein Farbstoff (der "Stain") auf. Dieser Farbstoff wirkt als zusätzliche Dichte bei Belichtungen mit UV-Licht. Silber und Stain ergeben den benötigten Kontrastumfang von 1.7 bis 2.0 logD für Platin- und Palladiumdrucke. Bei Vergrößerungen auf Silberpapiere wirkt der Stain nicht aufsteilend, weil der meist grünliche bis braune Farbton hier nur als "weiche" Filterfarbe in den Lichterdichten wirkt. Tanol-Negative, vorzugsweise die der größeren Aufnahmeformate, können also direkt als Drucknegative für die "Alternativen (Kontakt) Verfahren" verwendet werden.
Maco PO100 in Tanol 
Palladiumprint vom Originalnegativ im Auskopierverfahren (Ziatype) auf Cranes Kid Ecru