Buchveröffentlichung
Januar 2018
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Tanol Speed
Gegenüber Tanol bringt die Speed-Variante eine höhere Empfindlichkeitsausnutzung oder kürzere Entwicklungszeiten. Der Stain ist gelblichgrün, die Schleierdichte kann bei einigen Filmen höher liegen als üblicherweise.
Dieser Entwickler ist geeignet für die meisten Filme zwischen 25 und 400ASA. Die Nennempfindlichkeit nach ISO kann bei der Mehrzahl der Filmtypen erreicht, oder überschritten werden.
Nicht gelistete Filme sind für diesen Entwickler nicht geeignet. Alle gängigen Fabrikate wurden getestet, sollte Ihr bevorzugter Film nicht angegeben sein, können Sie sich die Mühe eigener Testreihen ersparen.
Über die Haltbarkeit der Konzentrate liegen noch keine Erkenntnisse vor, ich erwarte aber kein signifikant anderes Verhalten nach Anbruch als bei Tanol.

Die angegebenen Empfindlichkeiten wurden ermittelt bei Verwendung aktueller Chargen.

Temperatur und Zeiten: Im Datenblatt werden die Entwicklungszeiten bei 20°C und 24°C angegeben. Ich selbst bevorzuge die Temperatur von 24°C. Nach Vorwässerung mit gleicher Temperatur kann der Entwickler bei einer Raumtemperatur von 20°C selbst bei Zeiten über 10 Minuten allenfalls um 1°C abfallen. Für abweichende Temperaturen benutzen Sie bitte den Rechner

Filmempfindlichkeiten:
Bei den empfohlenen Einstellungen resultiert eine Silberdichte von 0.12logD oder mehr für Zone I wenn mit einem farbenblinden Densitometer ausgemessen wird. In den unteren Zonen ist die Gesamtdichte (Silber+Stain) nur geringfügig höher als Schwarzweißdensitometer angeben, in den Hochlichtern liegt die Gesamtdichte erheblich höher. Bei eigener Auswertung mit Schwarzweißdensitometern dürfen die Sollwerte nach dem Zonensystem erreicht, aber keinesfalls überschritten werden wenn auf VC-Papier vergrößert wird. Bei Verwendung festgraduierter Papiere muß die Kurve (ohne Stain) durch eine verkürzte Entwicklung abgeflacht werden.

Die Standardverdünnung ist 1+1+100. Für eine höhere Empfindlichkeitsausnutzung sind im Datenblatt auch abweichende Verdünnungen angegeben.
Bei Tmax-Filmen bringt eine Verdünnung von 1+1+130 einen Empfindlichkeitsgewinn von 1°DIN. Bei dem Rolleo Retro100 und Ilford FP4 ist eine Verdopplung der Nennempfindlichkeit durch Verlängerung der Entwicklungszeit möglich. Im Unterschied zur konventionellen Pushentwicklung durch Unterbelichtung und Überentwicklung wird die Kurve nicht aufgesteilt, sondern von den Schatten ausgehend bis zu den Mitteltönen aufgewölbt, es ergibt sich also ein echter Empfindlichkeitsgewinn, ohne Blockierung der Hochlichter. Bei einigen Filmen ist der Gewinn von bis zu einer Blende allerdings mit einem Anstieg der Schleierdichte verbunden.
Für höherempfindliche Filme wie den Delta 3200 ist dieser Entwickler nicht geeignet! Für Filme mit der Neigung zu hohem Grundschleier (Tri-X, Rollei Retros und IR) ist Finol die bessere Wahl.


Konfektionierung:
2x100ml ergibt 20 - 26 Liter Arbeitslösung - Kapazität 60 - 90 Filme
Braunglasflasche mit Dosierpipette
oder Nachfüllpack PE-Flasche mit Spritzverschluß
2x250ml ergibt 25 - 32,5 Liter Arbeitslösung - Kapazität 150 - 225 Filme PE-Flaschen mit Dosierpipetten
2x500ml ergibt 50 - 65 Liter Arbeitslösung - Kapazität 300 - 450 Filme PE-Flaschen mit Dosierpipetten

Bei aufgesetzter Dosierpipette ist die Flasche dicht, die Verwendung einer Verschußkappe ist nur beim Transport erforderlich.


Bildbeispiele Silberprints

Kurven Adox
Kurven Fuji
Kurven Ilford
Kurven Kodak
Kurven Rollei

Anleitung
Bildbeispiele Tanol Speed

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