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MT7 Eisenblautoner
Eisenblautonungen sind leuchtendblau bis dunkelblau in Abhängigkeit vom verwendeten Papier, der Tonerrezeptur und der Verdünnung der Arbeitslösung. Die zu tonenden Prints sind etwas heller zu halten, die Dichten nehmen bei Eisentonungen in der Regel deutlich zu. Erscheint der Blauton zu intensiv, kann er durch Nachbehandlung in einem schwach alkalischen Bad in dezentere Nuancen überführt werden, oder man setzt den Blautoner nach einer Vortonung mit schwachem Selen-, Carbon-, Kupfer- oder Schwefeltoner ein. Der Toner wird aus drei bis fünf Komponenten gemischt und mit Wasser verdünnt, allein durch das Mischungsverhältnis lassen sich Farbnuancen hervorrufen.

Bei Vortonung mit Schwefeltoner ergeben sich grünliche Bildtöne. Bei gleichem Ansatz des Schwefeltoners (hier MT3 in hellgelber Abstimmung) entscheidet der Grad der Bleichung die Stärke der Verschiebung des Tones von Blau nach Grün. 
 
Linkes Bild: Bleicher 1+60 20 Sekunden (die Lichterbleichung ist vor der Tonung kaum erkennbar), Schwefelgelbtoner 45 Sekunden, Blautoner eine Minute 
Lediglich der Hochlichterbereich ist geschwefelt, das Silber der übrigen Tongruppen kann ohne erkennbaren Verlust vom Blautoner in Berliner Blau umgesetzt werden. 
 
Rechtes Bild: Bleicher 1+40 40 Sekunden (Bleichung bis in die helleren Mitteltöne), Schwefelgelbtoner 45 Sekunden, Blautoner eine Minute 
Hier ist etwa ein Viertel des metallischen Silbers in gelbbraunes Silbersulfid umgesetzt worden, nach der Blautonung des verbliebenen Silbers resultiert ein Grünton.