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Lith Redev.
Adox Variotone
Für die Lith-Rückentwicklung sollte der Ausgangsprint ca. 60% überbelichtet sein. Es muß unbedingt zu Maximalschwarz entwickelt werden, auch wenn die Schatten dann undifferenziert erscheinen.
Der Kupferbleicher (unverdünnt) benötigt etwa eine Minute bis das Bild fast völlig verschwindet. Das schwache gelbliche Restbild darf keine Farbunterschiede aufweisen. Ber Bleichvorgang sollte deshalb nicht zu früh abgebrochen werden, es ist ratsam die Zeit im Bleicher bis zum Verschwinden des Bildes zu verdoppeln. Nach der Bleichung ist ausgiebig ( mindestens 10 Minuten) zu wässern. Der Lithentwickler ist stark zu verdünnen. Verdünnungen unter 1+200 sind zu stark, die Schatten schwärzen, bevor die Lichter entwickelt sind. Verdünnungen zwischen 1+300 und 1+400 sind empfehlenswert um den Grad der Rückentwicklung beurteilen zu können. Selbst bei diesen hohen Verdünnungen kann eine Verzögerung der Entwicklung durch einige Tropfen Lith D oder einer entsprechend dosierten Bromidlösung von Vorteil sein. Bei diesem Beispiel wurde bei 1+400 vier Minuten bei etwa 32°C entwickelt bis die Lichter Genügend Deckung aufwiesen, die Schatten waren noch nicht so stark ausgeprägt wie benötigt, deshalb wurde noch für einen Minute in ein etwas stärkeres Bad (1+200) gewechselt. Vor dem Abbruch der Entwicklung sollte der Print deutlich dunkler erscheinen als gewünscht, weil im Fixierbad eine Aufhellung eintritt. Die Farbe ist jetzt noch einheitlich rötlich von den Schatten bis in die Mitteltöne, die Lichter können gelblich erscheinen. Erst bei der Trocknung nehmen die Schatten einen kühlen bläulichen Farbton an, erst jetzt zeigt sich die endgültige Schattendichte, der Kontrast wird stark erhöht.