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Moersch Photochemie
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SE15 POLYCHROME
Papier Fomatone 132
1) Lith 1+8 ca. 3min
2) Siena 1+4 ohne Alkali 1min
3) Alkalilösung (Carbonat und Ammoniumchlorid) 2min

Eine Verarbeitungsvariante zur Schonung des Zweitentwicklers: Wird der Entwickler ohne Alkali angesetzt, ist er monatelang haltbar. Um eine Verschleppung von Alkai aus dem Lithentwickler zu unterbinden, wird im Stopbad neutralisiert und anschließend kurz unter fießendem Wasser abgespült.

Das zweite Bad wird etwas fetter angesetzt (1+4 bis 1+6), die Emulsion nimmt hier lediglich die Entwicklersubstanz auf, ein nennenswerter Entwicklungsvorgang sollte nicht erkennbar sein. Das Alkali und der "Rötelzusatz" Ammoniumchlorid entwickeln solange Substanz vorhanden ist. Bei der oben vorgeschlagenen Konzentration ist dieser Vorgang nach anderthalb bis drei Minuten abgeschlossen. Je weniger Entwicklerlösung unnötigerweise in das Aktivatorbad eingeschleppt wird, desto länger ist diese Lösung verwendbar. Läßt man jeden Print gut abtropfen (etwa 20 Sekunden), kann der Aktivator für die gesamte Session benutzt werden.

oben der ungetonte Print
unten Toner MT4 Siena (Polysulfidtoner) 1+25 1min
links, der obere Print getont
rechts ein etwas dunklerer Print (20 Sekunden länger im Lithentwickler) tont bei gleicher Zeit fast monochrom

Reproduzierbare Tonungsergebnisse sind bei diesem Verfahren nur möglich, wenn die Zeiten bei allen Arbeitsschritten exakt identisch sind. Dies betrifft auch die Wässerungszeit! Der endgültige Bildton stellt sich erst beim trockenen Print ein.
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