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Moersch Photochemie
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Tonerkombinationen
Mehrfachtonungen und Tonungen von farbig entwickelten Prints
Selen+Schwefel+Blau
Um den intensiven Farbton der Eisenblautonung zu brechen, kann in Selen vorgetont werden. Der Selentoner wirkt bei der Verdünnung von 1+40 und vier Minuten auf die Schatten und die unteren Mitteltöne ein, wobei nur etwa ein Drittel des vorhandenen Silbers geschützt wird. Der Eisenblautoner findet also in diesen Bereichen weniger (noch tonbares) Silber vor. Sollen auch die Lichter weniger intensiv bläuen, können sie zart geschwefelt werden. Die Schwefeltonung darf nur hauchzart ausfallen, andernfalls stellt sich im Eisenblautoner ein Grünton ein. Zu diesem Zweck kann nur ein indirekter Schwefeltoner auf der Basis von Thioharnstoff (wie der MT3 Vario) eingesetzt werden. Lichterbleichung und Tonung: Bleicher 1+40 30 sec, Toner in hellgelber Abstimmung 30sec. Beispiel links
Anschließend muß (bei Baryt) gründlich gewässert werden, um den Papierfilz zu neutralisieren. Die Wässerungszeit läßt sich auf fünf bis sechs Minuten verkürzen, wenn die Alkalität durch ein saures Stoppbad neutralisiert wird. Anschließend wird mit Eisenblautoner alles noch ungeschütztes Silber getont, oder so wie hier in stärker als üblich verdünnten Toner nach Sicht getont.
Tonerabstimmung: 800ml Wasser - von den Konzentraten 1,2,4 jeweils 5ml, vom Konzentrat 3 15ml. Tonungszeit 1:30min
Papier Ilford MGW
Foto Markus Rottländer